* 27 *

27. Stanleys Reise
Ratte

Am Mittwintertag wurde Stanley von seiner Frau geweckt. Sie hatte für ihn eine dringende Nachricht aus der Rattenzentrale. »Ich verstehe nicht, warum sie dir nicht wenigstens heute freigeben«, klagte seine Frau. »Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit. Stanley, wir brauchen mal Urlaub.«

»Dawnie, Schätzchen«, erwiderte Stanley geduldig. »Wenn ich nicht arbeite, bekommen wir nie Urlaub. So einfach ist das. Haben sie gesagt, was sie von mir wollen?«

»Ich habe nicht gefragt«, murrte Dawnie achselzuckend. »Ich nehme an, es geht wieder um diese nichtsnutzigen Zauberer.«

»Die sind gar nicht so übel. Sogar die Außergewöhnliche Zau... Oh!«

»Aha, bei der bist du also gewesen!«

»Nein.«

»Doch. Mir kannst du nichts vormachen, auch wenn du als Vertrauensratte zu Stillschweigen verpflichtet bist. Ich will dir einen guten Rat geben, Stanley.«

»Nur einen?«

»Lass dich nicht mit Zauberern ein. Mit denen hat man nichts als Ärger. Glaub mir, ich weiß es. Nimm doch nur diese Marcia. Weißt du, was sie getan hat? Sie hat die einzige Tochter einer armen Zaubererfamilie entführt. Niemand weiß, warum. Und der Rest der Familie – wie war noch mal der Name? Ach ja, Heap. Die sind alle fort und suchen nach ihr. Na ja, ein Gutes hat die Sache ja. Wir haben jetzt einen neuen Außergewöhnlichen. Er ist nett, aber weiß der Himmel, wann wir ihn wieder zu Gesicht bekommen. Er hat viel um die Ohren, bei dem Durcheinander, das seine Vorgängerin hinterlassen hat. Und ist das mit den armen obdachlosen Ratten nicht furchtbar?«

»Was denn für arme obdachlose Ratten?«, fragte Stanley gelangweilt. Er konnte es nicht erwarten, in die Rattenzentrale zu kommen und Näheres über seinen nächsten Auftrag zu erfahren.

»Na, die aus Sally Mullins Teestube. Du weißt doch. In der Nacht, als wir den neuen Außergewöhnlichen bekamen. Sally Mullin hat ihren abscheulichen Gerstenkuchen im Ofen vergessen, und dann ist das ganze Lokal abgebrannt. Jetzt haben dreißig Rattenfamilien kein Dach mehr über dem Kopf. Schrecklich, bei dem Wetter.«

»Ja, schrecklich. Aber ich muss jetzt los, Liebes. Wir sehen uns, wenn ich zurückkomme.« Stanley eilte in die Rattenzentrale.

Die Rattenzentrale befand sich im Wachturm am Osttor, direkt unterm Dach. Stanley nahm den kürzesten Weg. Er führte auf der Burgmauer entlang und über die Schänke Zum Loch in der Mauer hinweg, von deren Existenz er freilich nichts ahnte. Am Wachturm angekommen, schlüpfte Stanley in ein breites Regenrohr, das an der Außenwand hinaufführte, tauchte wenig später oben wieder auf, sprang auf die Brustwehr und klopfte an die Tür einer kleinen Hütte, auf der stand:

AMTLICHE RATTENZENTRALE
ZUTRITT
NUR FÜR BOTENRATTEN
Kundenschalter im Erdgeschoss
neben den Mülltonnen

»Herein!«, rief eine Stimme, die Stanley nicht kannte. Er trat auf Zehenspitzen ein. Der Ton der Stimme gefiel ihm nicht.

Auch das Aussehen der Ratte, der die Stimme gehörte, war nicht unbedingt nach seinem Geschmack. Eine fremde Ratte, fett und schwarz, saß hinter dem Schreibtisch. Ihr rosa Schwanz ringelte sich auf dem Tisch und zuckte ungeduldig, als Stanley seinen neuen Chef in Augenschein nahm.

»Sind Sie die Vertrauensratte, nach der ich geschickt habe?«, bellte die schwarze Ratte.

»Jawohl«, antwortete Stanley, etwas verunsichert.

»Jawohl, Sir, heißt das«, belehrte ihn die schwarze Ratte.

»Oh«, entfuhr es Stanley.

»Oh, Sir«, verbesserte ihn die schwarze Ratte. »Zur Sache, Ratte 101 ...«

»Ratte 101?«

»Ratte 101, Sir! Ich verlange einen gewissen Respekt, Ratte 101, und ich werde ihn mir verschaffen. Wir führen hier Nummern ein. Jede Botenratte darf nur unter ihrer Nummer bekannt sein. Da, wo ich herkomme, ist eine nummerierte Ratte eine leistungsfähige Ratte.«

»Und wo kommen Sie her?«, wagte Stanley zu fragen.

»Sir! Das geht Sie nichts an«, blaffte die schwarze Ratte. »Zur Sache. Ich habe einen Auftrag für Sie, 101.« Sie fischte ein Blatt Papier aus einem Korb, den sie mit einer Winde vom Kundenschalter unten heraufgekurbelt hatte. Es war der Auftrag, und wie Stanley erkennen konnte, war die Botschaft auf amtlichem Briefpapier mit dem Briefkopf des Wächterpalasts geschrieben. Und vom Obersten Wächter persönlich unterzeichnet.

Doch aus irgendeinem Grund, den Stanley nicht verstand, stammte die Botschaft, die er überbringen sollte, nicht vom Obersten Wächter, sondern von Silas Heap. Und sie sollte Marcia Overstrand überbracht werden.

»Oh, Mist«, fluchte Stanley und ließ den Kopf hängen. Noch eine Reise quer durch die Marram-Marschen, in denen die Marschpython lauerte. Damit hatte er nun wahrlich nicht gerechnet.

»Oh, Mist, Sir!«, verbesserte die schwarze Ratte. »Eine Ablehnung des Auftrags ist nicht möglich«, donnerte sie. »Und noch etwas, 101. Vertrauensstatus entzogen.«

»Was? Das können Sie nicht tun.«

»Sir! Das können Sie nicht tun, Sir. Und ob ich das kann. Ich hab’s schon getan.« Die schwarze Ratte gestattete sich ein selbstgefälliges Grinsen hinter den Schnurrhaaren.

»Aber ich habe alle erforderlichen Examen, und ich habe unlängst erst den Höheren Vertrauensstatus erworben. Außerdem bin ich der Beste!«

»Außerdem bin ich der Beste, Sir! Jammerschade. Trotzdem. Vertrauensstatus aberkannt. Und damit basta. Wegtreten.«

»Aber ... aber«, stammelte Stanley.

»Verschwinden Sie«, brüllte die schwarze Ratte, und ihr Schwanz zuckte gereizt.

Stanley verschwand.

Unten am Kundenschalter erledigte er wie gewöhnlich den Papierkram. Die Bürorratte las die Botschaft sorgfältig durch und tippte mit ihrer Wurstpfote auf Marcias Namen.

»Wissen Sie, wo die zu finden ist?«, erkundigte sie sich.

»Selbstverständlich«, antwortete Stanley.

»Gut, das hört man gern«, sagte die Ratte.

»Komisch«, dachte Stanley bei sich. Er mochte das neue Personal in der Rattenzentrale nicht besonders, und er fragte sich, was aus den netten alten Ratten geworden war, die sie bisher geleitet hatten.

Es war eine lange und gefährliche Reise, zu der Stanley an diesem Mittwintertag aufbrach.

Zunächst fuhr er als blinder Passagier auf einem kleinen Lastkahn, der eine Ladung Holz flussabwärts nach Port beförderte.

Pech nur für Stanley, dass der Kapitän des Kahns eine Katze an Bord hatte und Wert darauf legte, dass sie schlank und rank blieb und das Jagen nicht verlernte. Und sie hatte es nicht verlernt. Die ganze Fahrt über musste Stanley vor ihr flüchten, einem extrem großen, orangefarbenen Exemplar mit großen gelben Fangzähnen und üblem Mundgeruch. Das Glück verließ ihn kurz vor dem Deppen Ditch, als die Katze ihn in die Enge trieb und ein Matrose eine große Planke schwang. Er sah sich gezwungen, früher als geplant von Bord zu gehen.

Das Flusswasser war eiskalt und die Strömung stark. Stanley wurde flussabwärts getrieben und hatte Mühe, den Kopf über Wasser zu halten. Erst im Hafen von Port gelang es ihm, das rettende Ufer zu erreichen.

Er lag am Fuß der Hafentreppe und sah aus wie ein schlappes Stück nasses Fell. Er war zu erschöpft, um weiterzugehen. Stimmen von der Hafenmauer wehten über ihn hinweg.

»Oh, sieh mal, Ma! Da liegt eine tote Ratte auf der Treppe. Darf ich sie mit nach Hause nehmen und auskochen? Ich hätte gern ihr Skelett.«

»Nein, Petunia.«

»Aber ich habe noch kein Rattenskelett, Ma.«

»Und du wirst auch keins bekommen. Komm jetzt weiter.«

Hätte mich Petunia doch nur mit nach Hause genommen, dachte Stanley bei sich. Gegen ein Bad in einem Topf mit siedendem Wasser hätte er nichts einzuwenden gehabt. Wenigstens wäre ihm dabei etwas wärmer geworden.

Als er sich schließlich aufrappelte und die Hafentreppe hinaufschleppte, war ihm klar, dass er zuerst ein warmes Plätzchen und etwas Essbares finden musste, ehe er die Reise fortsetzen konnte. Seine Nase führte ihn zu einer Bäckerei. Er schlich hinein, legte sich schlotternd neben den Backofen und wärmte sich. Ein Schrei der Bäckersfrau und ein kräftiger Hieb mit einem Besen setzten seinem Aufenthalt ein jähes Ende, aber erst nachdem er fast einen ganzen Donut mit Marmelade verdrückt und Löcher in mindestens drei Brote und eine Sahnetorte geknabbert hatte.

So gestärkt tat er sich nach einer Fahrgelegenheit zu den Marram-Marschen um. Das war nicht leicht. Zwar feierte kaum ein Bewohner von Port das Mittwinterfest, doch viele nahmen es zum Anlass, sich mittags den Bauch voll zu schlagen und den halben Nachmittag zu verschlafen. Die Stadt war wie ausgestorben. Der kalte Nordwind brachte Schneeschauer, und wer nicht unbedingt vor die Tür musste, blieb zu Hause. Stanley kamen Zweifel, ob überhaupt ein Dummer zu finden war, der in die Marschen reiste.

Dann fand er den verrückten Jack, genannt Mad Jack, und seinen Eselskarren.

Mad Jack lebte in einer Hütte am Rand der Marram-Marschen. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem Schneiden von Schilf, das man in Port zum Dachdecken brauchte. Soeben hatte er die letzte Lieferung für heute abgeladen und wollte nach Hause fahren, als er Stanley zwischen Mülltonnen entdeckte, der im eisigen Wind bibberte. Jacks Stimmung stieg. Er liebte Ratten und träumte von dem Tag, an dem ihm jemand durch eine Botenratte eine Nachricht zukommen ließ. Doch es war nicht die Nachricht, wovon Mad Jack träumte, sondern die Ratte.

Er hielt mit seiner Eselskarre neben den Mülltonnen an.

»He, Ratty, soll ich dich mitnehmen? Auf meinem Wagen ist es schön warm, ich fahr bis zum Rand der Marschen.«

Stanley traute seinen Ohren nicht. Wunschdenken, tadelte er sich streng. Hör auf damit.

»Nicht so schüchtern, Junge. Hüpf rauf.«

Stanley zögerte nur eine Sekunde, ehe er raufhüpfte.

»Komm, setz dich neben mich, Ratty.« Mad Jack gluckste. »He, du kannst dich in die Decke da wickeln. Hält dir die Kälte vom Pelz.«

Mad Jack packte Stanley in eine Decke, die streng nach Esel roch, und fuhr weiter. Der Esel legte die langen Ohren an und schleppte sich durchs Schneegestöber. Den Weg zu der Hütte, die Mad Jack mit ihm teilte, kannte er auswendig. Als sie ankamen, hatte sich Stanley aufgewärmt und war Jack sehr dankbar.

»Da wären wir. Endlich zu Hause«, sagte Jack vergnügt, spannte den Esel aus und führte ihn in die Hütte. Stanley blieb auf dem Bock sitzen. Er kroch nur ungern unter der warmen Decke hervor, aber ihm war klar, dass es sein musste.

»Du kannst ruhig reinkommen und eine Weile hier bleiben«, bot ihm Mad Jack an. »Ich habe gern eine Ratte um mich. Macht alles gleich ein bisschen freundlicher. Ein bisschen Gesellschaft. Verstehst du, was ich meine?«

Stanley schüttelte mit größtem Bedauern den Kopf. Er hatte eine Botschaft zu überbringen, und er nahm seine Pflichten nach wie vor ernst, auch wenn sie ihm den Vertrauensstatus entzogen hatten.

»Ach so, du bist wohl eine von denen.« Dabei senkte Mad Jack die Stimme und schaute sich um, wie um sich zu vergewissern, dass niemand lauschte. »Du bist wohl eine von diesen Botenratten. Ich weiß, die meisten Leute glauben nicht an sie, aber ich schon. Es war mir ein Vergnügen, deine Bekanntschaft zu machen.« Mad Jack kniete nieder und streckte Stanley zum Abschied die Hand hin, und Stanley konnte es sich nicht verkneifen, ihm seinerseits die Pfote hinzuhalten. Jack schüttelte sie.

»Du bist eine, stimmt’s?«, flüsterte er. »Du bist eine Botenratte.«

Stanley nickte, und dann ging alles so schnell, dass er nicht wusste, wie ihm geschah. Jack quetschte seine Pfote zusammen, warf ihm die Eselsdecke über, wickelte ihn so fest darin ein, dass jede Gegenwehr zwecklos war, und trug ihn in die Hütte.

Es schepperte laut, und Stanley fiel in den bereitstehenden Käfig. Die Tür wurde zugeschlagen, ein Schloss vorgehängt. Mad Jack steckte kichernd den Schlüssel in die Hosentasche, lehnte sich zurück und betrachtete entzückt seinen Gefangenen.

Stanley rüttelte vor Wut an den Gitterstäben. Vor Wut über sich selbst und nicht über Jack. Wie hatte er nur so dumm sein können? Er hatte alles vergessen, was er gelernt hatte. Eine Botenratte reiste stets inkognito. Eine Botenratte gab sich niemals einem Fremden zu erkennen.

»Ach, Ratty«, seufzte Jack, »wir werden eine schöne Zeit miteinander haben. Wir werden zusammen Schilf schneiden, und wenn du brav bist, gehen wir in den Zirkus, wenn mal einer in die Stadt kommt, und sehen uns die Clowns an. Ich liebe Clowns. Wir werden ein schönes Leben zusammen haben. Oh ja, das werden wir.« Er lachte vergnügt in sich hinein und holte zwei verhutzelte Äpfel aus einem Sack, der an der Decke hing. Einen Apfel verfütterte er an den Esel, dann klappte er sein Taschenmesser auf, schnitt den zweiten in der Mitte auseinander und hielt die größere Hälfte Stanley hin, der sie jedoch nicht anrührte.

»Du wirst noch früh genug essen, Ratty«, sagte Mad Jack mit vollem Mund und ließ Spucke und Apfelstückchen auf ihn niederregnen. »Solange es so schneit, bekommst du nichts anderes zu essen. Und es wird noch ein Weilchen schneien. Der Wind dreht auf Norden – jetzt kommt die große Kälte. Wie immer um den Mittwintertag herum. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Oder wie eine Ratte im Käfig.«

Mad Jack kicherte über seinen Scherz, dann wickelte er sich in die nach Esel muffelnde Decke, die Stanley zum Verhängnis geworden war, und schlief gleich darauf ein.

Stanley trat gegen die Stäbe seines Käfigs und fragte sich, wie dünn er werden musste, ehe er sich zwischen ihnen durchquetschen konnte.

Er seufzte. Sehr dünn, lautete die Antwort.

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